Cochem – Langes Wochende im September

{Werbung/Ohne Auftrag/Komplett selbst bezahlt}

Anlässlich des Geburtstages meines Schwagers in spe waren wir Mitte September für ein verlängertes Wochenende in Cochem.

Einquartiert hatten wir uns im Hotel Weinhof. Unmittelbar im Zentrum von Cochem und an der Moselpromenade gelegen mit einem wunderschönen Ausblick von unserem gebuchten Zimmer 🙂

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Da die Altstadt sowie die Sehenswürdigkeiten zu Fuß bzw. mit dem Bus zu erreichen waren, konnten wir unserem Auto getrost ein paar Tage Urlaub auf dem hoteleigenen Parkplatz gönnen ;).

Nach der Ankunft im Hotel und Bezug der Zimmer, machten wir uns auf den Weg  die Gegend zu erkunden. In schmalen Gassen reihen sich Cafes, Geschäfte und Kneipen nebeneiander. Aber es wirkt doch auf eine Art gemütlich, auch wenn es an dem Wochenende ziemlich voll in Cochem war. Die zentralgelegenen Hotels – und davon gibt es nicht gerade wenige – waren laut Touristikinformation komplett ausgebucht.

Irgendwann verspürten wir ein kleines  Hüngerchen, welches gestillt werden wollte. Nach kurzer Überlegung sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es laut Aussage meiner Schwägerin in spe, eine tolle Metzgerei & Schlemmertheke names Equit´s gegenüber vom Hotel gibt. Also nix wie hin ;).

Hui, das war lecker! Und für einen Urlaubsort, nicht wirklich teuer. Da zahlen wir bei uns in Düsseldorf einiges mehr.

Nach dem Essen ging es dann zurück zum Hotel, um uns „abendfein“ zu machen, denn wir wollten in den Geburtstag meines Schwagers in spe reinfeiern.

Gesagt getan und ab ging es „Zum Kellerchen“. Zum Kellerchen ist eine kleine, aber feine und gemütliche Kneipe, in der zu 99,9 % nur Schlager gespielt wird. OK, jetzt nicht wirklich der Musikgeschmack meiner besseren Hälfte und mir, aber doch, ich muss zugeben, wir hatten unseren Spaß. Zum Glück waren wir früh genug da, denn je später es wurde, umso voller wurde es. Da wäre nix mehr mit Sitzplatz gewesen. Natürlich wurde dort dann auch in den Geburtstag reingefeiert. In den frühen Morgenstunden machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Hotel, welches ungefähr 2 Minuten zu Fuß vom Kellerchen entfernt ist. Bequemer geht´s gar nicht  ;).

Da meine Schwägerin spe und ich Frühaufsteher sind, haben wir uns am nächsten Morgen schon zeitig zum Frühstückskaffee getroffen, während unsere Männer noch ein wenig Schlaf nachgeholt hatten ;). Irgendwann trudelten aber auch die beiden ein, so dass wir gemeinsam das reichhaltige Frühstücksbuffet plündern konnten.

Nach dem Frühstück packten wir dann unsere Kamera ein und machten uns auf den Weg, denn wir hatten gesehen, dass genau an dem Wochenende an dem wir in Cochem waren, der „Erntemarkt des MoselWeinbergPfirsich“ stattfand.

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So gab es morgens um 10 Uhr auch schon die erste Pfirsichbowle. Zum Glück hatten wir vorher ein ausgiebiges Frühstück ;).

Es gab auch einige Verkaufsstände, die allesamt sehr ansprechend waren und natürlich Produkte verkauften, die mit dem Weinberg Pfirsich zu tun hatten. Interessant fand ich dort Pfirsich-Salz und Pfirsich-Feuersalz. Beides wurde dann natürlich mitgenommen ;). Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass beides noch nicht probiert wurde.

Da wir für den Tag noch so einiges geplant hatten, machten wir zuerst eine Mosel-Wein-Express fahrt. Eine Panoramafahrt in Cochem-Mosel mit einem Bummelzug.

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Während der ganzen Fahrt wurde einiges über Cochems Geschichte und den Sehenswürdigkeiten erzählt (bzw. es kam vom Band), was auf jeden Fall sehr interessant war.

Von dort sind wir dann mit dem Bus zur Reichsburg gefahren.

Die Reichsburg ist die ritterromantischste Burg der westlichen Terrassenmosel. Die um das Jahr 1000 erbaute Burg hockt auf einem mit Wein bewachsenen Kegel aus Schiefergestein. Ihr heutiges, romantisches Aussehen hatte sie damals aber noch nicht. Wie so viele Burgen an der Mosel fiel sie im 17. Jh. den Truppen des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. zum Opfer. Erst 1868 nahm sich der Berliner Kaufmann Louis Ravené ihrer Überreste an und machte sie zu der romantischen Bilderbuchburg, die wir heute kennen.
Quelle: Marco Polo Mosel Reiseführer

Wunderschöne Aussicht! Leider haben wir die Reichsburg nicht von innen besichtigt.

Wie der Zufall es dann so wollte, war genau an diesem Samstag auch ein Fest der Freiwilligen Feuerwehr Cochem und siehe da, der nächste Programmpunkt für diesen Tag stand fest.

Auf dem Weg dorthin, haben meine bessere Hälfte und ich uns aber vorher noch die Cochemer Senfmühle angesehen und nahmen an einer Senfmühlen-Führung teil. Leider war es dort nicht erlaubt Fotos zu machen. Die Führung war aber sehr interessant. Senf-Fans kommen dort voll auf ihre Kosten. Und die Auswahl an Senfsorten … Wahnsinn. Wir haben uns einen Steintopf mit Bärlauch-Senf mitgenommen :).

Nach der Führung trafen wir uns dann wieder mit Schwägerin und Schwager und gingen zum Fest der Freiwilligen Feuerwehr Cochem. Neben Musik, Gegrilltem und Getränken gab es für die Kinder verschiedene Spielmöglichkeiten. So war wirklich für Klein und Groß etwas dabei. Wetter und Stimmung waren super, so dass wir uns dort einige Zeit aufhielten. Anschließend ging es für eine Pause zurück ins Hotel, denn meine bessere Hälfte und ich hatten uns für eine Nachtwächter-Tour angemeldet. Dafür wollten wir natürlich fit sein ;).

Gegen Abend machten wir vier uns auf den Weg zum Kellerchen, wobei meine bessere Hälfte und ich uns kurz danach zur Nachtwächter-Tour verabschiedeten. Schwägerin und Schwager kannten die Tour schon, daher war es dann ganz praktisch, dass sie unsere Plätze im Kellerchen „warmhalten“ konnten ;).

Unsere Tour fing um 20.30 Uhr an und führte uns auf einen zweistündigen Rundgang durch Cochem, wo wir viel Wissenswertes, aber auch amüsantes erfahren haben. Wenn Ihr mal in Cochem seid, dann macht eine Nachtwächter-Tour mit. Es lohnt sich wirklich.

Da wir im Anschluss der Tour wieder zurück ins Kellerchen wollten, haben wir die Kamera im Hotel gelassen. Daher können wir Euch zur Tour leider Fotos zeigen.

Im Kellerchen angekommen waren wir froh, dass wir noch unsere Plätze hatten, denn das Kellerchen war voll. Und mit voll meine ich so richtig voll. Eindeutig zweideutig, aber auf manche Gäste traf auch das zu. Die Stimmung war an diesem Abend wieder super, so dass es wieder morgens war, als wir zu unserem Hotel zurückkehrten. Wen wundert`s? 😉

Der nächste Morgen startete wieder mit einem Schwägerin-Frühstückskaffee und dem Warten auf unsere Männer zum Frühstück ;).

Den letzten Tag vor unserer Abreise wollten wir gemütlich angehen lassen und so entschlossen wir uns, zuerst nochmal den Erntedankmarkt des WeinbergMoselPfirischs zu besuchen und uns anschließend in den nächsten Bus zu setzen (Dank des Gäste-Tickets waren Fahrten in Bussen und Zügen frei) und uns die Gegend während der Fahrt anzuschauen. Wenn ich jetzt noch wüsste wie die Ortschaft hieß wo wir nach ca. einer Stunde ausgestiegen sind, könnte ich Euch sagen wo wir waren. Ich weiß es aber nicht mehr ;). Jedenfalls wollten wir von dort aus mit dem Schiff zurückfahren. So war eigentlich der Plan. Nur leider fuhr kein Schiff Richtung Cochem. Also machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren diesmal mit dem Zug zurück nach Cochem. War auch nett :).

Dort angekommen gönnten wir uns in einem Cafe erstmal einen Windbeutel mit Erdbeeren und Sahne. Boar, war der lecker :).

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Um die Kalorien zu bekämpfen, gab es im Anschluss noch einen ausgiebigen Spaziergang der Mosel entlang ;).

Irgendwie gehört es bei uns übrigens im Urlaub mit dazu, mindestens eine Kirche oder einen Dom zu besuchen, um eine Kerze für unsere Lieben anzuzünden, die nicht mehr unter uns weilen. Dies haben wir natürlich auch in Cochem gemacht.

So langsam aber sicher wurde es dann Zeit für das Abendessen. Wie schon oben geschrieben, waren wir am ersten Tag bei der Metzgerei & Schlemmertheke. Diesmal waren wir beim Metzger-Imbiss „Am Markt“, welcher übrigens vom gleichen Inhaber geführt wird. Da wussten wir auch direkt, dass die Qualität stimmt ;). Und auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Mächtig lecker 🙂

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Da wir alle Burger hatten, gibt es auch nur ein Foto ;).

Von dort sind wir dann, wie sollte es auch anders sein, zum Kellerchen gewandert ;). Diesmal wurde es aber nur ein kurzer Besuch, denn unsere Rückreise stand am nächsten Morgen an und da sollte man schon nüchtern und hellwach sein ;). Da viele schon am Sonntag die Rückreise angetreten haben, war es im Kellerchen diesmal richtig entspannt von der Menge der Gäste her. Kein Vergleich zu Freitag und Samstag.

Am Montag ging es dann für uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Hause. Aber zuvor machten wir noch einen Abstecher zum Deutschen Eck und nach Koblenz. Lag ja auf dem Weg ;).

Am Rand der Altstadt mündet die Mosel in den Rhein. Hoch über den beiden Flüssen am Ufer reitet seit 1897 Kaiser Wilhelm I. Im Zweiten Weltkrieg verlor das 37 m hohe Reiterstandbild seinen überlebensgroßen Feldherrn, doch seit 1993 können Pferd und Reiter wieder in alter Pracht bewundert werden.
Quelle: Maro Polo Mosel Reiseführer

 

In Koblenz gönnten wir uns noch nach einem Bummel durch die Stadt

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einen Apfelstrudel mit Vanilleeis und einen Latte Macchiato. Danach wurde es dann aber wirklich Zeit mal nach Hause zu fahren ;).

Cochem hat uns so gut gefallen, dass wir nächstes Jahr wieder für ein Wochenende dort zu Besuch sein werden, denn es gibt noch einiges, was wir uns anschauen möchten. Unter anderem möchten wir gerne eine Führung durch die Reichsburg machen und uns das Pinner Kreuz ansehen. Und wenn wir dort sind, fällt uns bestimmt noch mehr ein ;).

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