Unser Wochenende an der Loreley mit Konzertbesuch

{Werbung/unbezahlt/keine Kooperation}

 

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Letztes Wochenende waren wir in der Loreleystadt-St. Goarshausen. Grund hierfür war ein Besuch der Deutschland Royal Music Show.

Einquartiert hatten wir uns im Astra Apartment Loreley (gebucht über booking.com) und würden es jederzeit wieder so machen, denn die Wohnung ist einfach nur top, die Vermieter super freundlich und die Lage der Wohnung optimal, denn man kann den Busbahnhof sowie die Fähre nach St. Goar innerhalb von nur ein paar Minuten zu Fuß erreichen. Verständlich, dass wir unser Auto nach der Ankunft bis zum Abreisetag haben stehen lassen ;).

Hier ein paar Einblicke der Wohnung sowie des Willkommensgrußes.

Da wir zu viert angereist sind, durften zwei Personen im Schlaf- und zwei Personen im Wohnzimmer schlafen.

An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank Familie Engel für den netten Empfang und dem wunderschönen Aufenthalt in Ihrer Ferienwohnung.

Da wir nur zwei Tage in St. Goarshausen waren, konnten wir leider nicht allzu viel besichtigen, aber das was wir gesehen bzw. erlebt haben, war einfach nur schön und schreit förmlich nach einer Wiederholung ;).

Als erstes haben wir uns auf den Weg zur Fähre gemacht, denn wir wollten einen Abstecher nach St. Goar unternehmen.

Die Fähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen ist nicht nur Lebensader der Region, sondern auch ein echtes Kulturdenkmal. Gibt es doch bis heute keine Brücke zwischen Koblenz und Mainz. Die Verbindung zwischen den beiden Rheinufern wird daher seit Jahrhunderten durch den Fährverkehr sichergestellt.
(Auszug aus dem Buch: Im Tal der Loreley)

Wer also keine stundenlangen Umwege fahren möchte, der steigt auf die Fähre. Die Fahrt dauert nur ein paar Minuten ;).

Die Fahrt kostet jeweils für PKW´s je 4,50 Euro zzgl. Personenanzahl, für Fußgänger (Erwachsene) 1,80 Euro.

Da uns inzwischen der Hunger packte, sind wir in das Cafe Bistro St. Goar eingekehrt. Solltet Ihr mal in St. Goar sein, empfehle ich Euch unbedingt dort Essen zu gehen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist echt der Hammer.

Mein Schwager und meine bessere Hälfte hatten jeweils den Calamaris-Teller, ich hatte den Flamkuchen Goar und meine Schwägerin eine Thunfisch-Pizza (hiervon gibt es leider kein Foto).

Im Cafe Bistro St. Goar hat der Koch sein Handwerk richtig gelernt und weiß wie man Speisen zubereitet!

Nach ein wenig Sightseeing durch St. Goars Einkaufsstraße (warum gibt es eigentlich in jedem Laden, egal ob St. Goar oder St. Goarshausen, Kuckucksuhren?) ging es für uns wieder zur Fähre, denn so langsam aber sicher wollten wir uns zur Loreley Freilichtbühne begeben.

Von St. Goarshausen ging es dann mit dem Shuttlebus zur Freilichtbühne. Hier haben wir, glaube ich, für vier Personen hin- und zurück insgesamt 11,00 Euro bezahlt. Anstelle einer Fahrkarte gab es pro Person ein Bändchen, so dass der Einlass in den Bus nach dem Konzert schneller vonstatten geht.

Bergauf ging es dann rechts und links kurvig zügig hoch, bis wir „oben“ angekommen sind. Zwischenzeitlich kam ich mir im Bus vor wie auf einer Achterbahn, zum Glück aber ohne Looping. Freiwillig möchte ich dort kein Auto fahren, geschweige denn einen Bus ;).

Die Deutschland Tattoo Royal Music Show war der absolute Hammer! Meine bessere Hälfte war schon öfters als Besucher dabei. Schwägerin, Schwager und ich zum ersten Mal. Die Stimmung war überwältigend, die auftretenden Gruppen der totale musikalische Burner, das Finale mit Feuerwerk ein Traum. Einfach unbeschreiblich schön. Nächstes Jahr sind wir natürlich wieder dabei ;).

Hier ein paar Eindrück in Bildern. Alles in Worte zu fassen ist schier unmöglich. Viele Fotos haben wir allerdings nicht gemacht, denn wir wollten nichts verpassen ;).

Es war einfach wunder, wunder, wunderschön und die Zeit verging wie im Fluge (leider).

Nach dem Konzert ging es dann wieder zum Shuttlebus und hierzu können wir nur sagen, dass wir so ein gesittetes Verhalten der Gäste fast noch nie erlebt haben. Alle standen brav in der Schlange und haben auf den Bus gewartet. Alle 10 Minuten kam ein Bus und brachte die Zuschauer zum Einstiegsstelle/Fähre zurück. Wir standen ca. 45 Minuten in der „Warteschlange“. Es kam uns allerdings viel kürzer vor, denn es gab noch einiges zu sehen. Die Musiker waren nämlich auf dem Weg von der Freilichtbühne zu ihren Bussen und ihr Weg ging an uns Wartenden vorbei. Ein freundliches Verabschiedungszurufen mit gelegentlicher musikalischer Untermalung fand statt und so ging die Warterei auf den Bus sehr schnell vorbei.

Ein sehr sehr schöner und abwechslungsreicher Tag, mit überwältigenden Eindrücken, ging zu Ende, waren aber wirklich froh, dass unsere Ferienwohnung nur ein paar Meter vom Bus entfernt war.

Am nächsten Morgen hieß es leider nach zwei Tassen Kaffee und Tasche packen, Abschied von der Ferienwohnung und den Vermietern zu nehmen. Beim nächsten Besuch bleiben wir garantiert etwas länger.

Da es aber noch früh am Morgen war, haben wir wieder mit der Fähre nach St. Goar rübergesetzt und uns für das Frühstück das Cafe St. Goar Jan Schnickels ausgesucht. Auch dieses Cafe ist absolut empfehlenswert. In eigener Backstube werden die leckersten Brötchen, Brote, Kuchen, Torten und einiges mehr hergestellt. Sowas findet man heutzutage nicht mehr oft.

Unser Frühstück bestand aus diversen Brötchen, gekochten Schinken, Salami, Käse, verschiedenen Marmeladensorten, frischen Gurken- und Tomatenscheiben, Eiern in Scheiben, Kaffee und Milchkaffee. Warum wir hiervon kein Foto gemacht haben? Wir hatten so einen Kohldampf, dass wir das Fotografieren echt vergessen haben.

Auch wenn wir wirklich schon pappsatt waren, mussten wir noch zwei der wunderschönen und handgefertigten Torten probieren.

Himbeer-Joghurt-Sahne und Schwarzwälder-Kirsch-Torte … traumhaft!

Nach diesem opulenten Frühstück mit Nachtisch, sind wir mit dem Auto zur Burg Rheinfels gefahren.

Chronik der Burg Rheinfels

Im Jahre 1245 ließ Graf Diether V. von Katzenelnbogen zum Schutz des St. Goarer Zolles die Burg errichten und baute sie in kurzer Zeit zu einer der stärksten Burganlagen im Mittelrheingebiet aus. Bereits 10 Jahre nach Baubeginn konnte „Rheinfels“ 1255 gegen ein stattliches Heer des Rheinischen Städtebundes über ein Jahr lang erfolgreich verteidigt werden.
Aus der ursprünglichen Zollburg wurde im folgenden Jahrhundert das immer bedeutender werdende Verwaltungszentrum der Grafen von Katzenelnbogen, die durch eine geschickte Finanz- und Heiratspolitik zu einem der führenden Geschlechter am Mittelrhein aufstiegen.
Durch den Bau der Burg Neukatzenelnbogen (heute kurz „Katz“ genannt) auf der anderen Rheinseite, im 14. Jahrhundert, wurde die Bedeutung der Burg Rheinfels noch erhöht, da nun die Grafen eine wirksame Rheintalsperre ausüben konnten.
Als 1479 das Geschlecht des Grafen von Katzenelnbogen auf der Höhe seiner territorialen Machtentfaltung ausstarb, fiel auch die Burg Rheinfels an die Landgrafschaft Hessen.
Unter den hessischen Landgrafen wurde „Rheinfels“ zu einem prunkvollen Renaissanceschloss umgebaut und mit den Außenanlagen zu einer der stärksten Festungen Deutschlands erweitert.
1692 konnte „Rheinfels“ als einige linksrheinische Festung gegen die angreifenden Truppen Ludwig des XIV. erfolgreicht verteidigt werden. Als aber 1794 die Festung kampflos der französischen Revolutionsarmee übergeben wurde, war das Ende dieser stolzen Burg übergeben wurde, war das Ende dieser stolzen Burg gekommen. 1796/97 wurden die Außenwerke und die Burg gesprengt.
Der Besucher, der heute „Rheinfels“ besichtigt, ist überrascht von der Ausdehnung dieser Ruinenanlage, von dem Gewirr an Wehr- und unterirdischen Minengängen, die heute noch teilweise begehbar sind.
(Quelle: Infobroschüre Burg Rheinfels)

Eine wirklich imposante Anlage. Leider war das Wetter nicht so dolle (es hat zwischendurch geregnet). Beim nächsten Besuch, sofern das Wetter mitspielt, werden wir an einer Burgführung teilnehmen, denn mit Führung und den entsprechenden Informationen, ist Burg Rheinfels mit Sicherheit noch interessanter.

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Besuch.

Ein wunderschönes Wochenende ging leider viel zu schnell zu Ende, da wir uns nach der Besichtigung auf den Heimweg machten mussten. Schnief.

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