Rubinrot – Liebe geht durch alle Gezeiten

Bahnfahren kann unheimlich langweilig sein, zumal wenn man immer die gleiche Strecke fährt. Meine Freundin hat es sich inzwischen zur Angewohnheit gemacht, während der Fahrt auf ihrem (ok, meinem 😉 ) Amazon fire ein Buch nach dem anderen zu lesen. Zu Hause werden aber immer noch „richtige“ Bücher gelesen, denn nur noch Bücher ohne Papierrascheln, kann sie sich einfach nicht vorstellen.

Ihr erstes „Straßenbahn“-Buch war Rubinrot von Kerstin Gier. Hier ihre Meinung zu diesem Buch:

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Über das Buch:

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel in London um die Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Persönliche Meinung:

Ich habe das Buch während der Bahnfahrten verschlungen und das will schon was heißen. Ein Buch muss mich von Anfang an fesseln, sonst breche ich das Lesen ab. Auch wenn ich doch schon der älteren Generation angehöre, Rubinrot ist nicht nur ein Buch für junge Leser ;).

Gwendolyn ist der kleine Tollpatsch der Familie, aber sehr liebenswert, im Gegensatz zu ihrer Cousine Charlotte, die arg hochnäsig ist. Jeder aus der Familie denkt, dass Charlotte das Zeitreise-Gen geerbt hat was sich jedoch als falsch herausstellt, als Gewendolyn, ohne es zu wissen, einen Zeitreisesprung durchführt. Nun heißt es, Gwendolyn in ihr neues Leben als Zeitreisende einzuführen, was sich so als gar nicht einfach herausstellt, denn Gwendolyn muss alles innerhalb kürzester Zeit lernen, während Charlotte von Geburt an, für den Fall der Fälle, auf Zeitreisen unterrichtet wurde. Zum Glück steht Gwendolyn nicht alleine da. Gideon, die männliche Charaktere mit dem Zeitreise-Gen sowie Gwendolyns beste Freundin Leslie, stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite.

Das Buch ist abwechselnd zum Schmunzeln und zeitgleich spannend. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Den zweiten Teil, Saphirblau, habe ich selbstverständlich auch schon gelesen. Meine Meinung dazu kommt allerdings erst später ;).

Über die Autorin:

Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat sich bereits als Kind nicht sehnlicher gewünscht, als Schriftstellerin zu werden. Sie war davon überzeugt, es könne nichts Wunderbareres geben, als sich den ganzen Tag Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Nach dem Abitur hat sie ihre vielfältigen Interessen durch das Ausprobieren einiger Studienfächer genährt: Germanistik, Musikwissenschaften, Anglistik, Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie, worin sie schließlich auch ihr Diplom erworben hat. Da es ein frisch gebackener Diplompädagoge auch damals schon nicht leicht hatte, jobbte sie zunächst als Sekretärin und Telefonistin und gab Mutter-Kind-Kurse am Familienbildungswerk. Mit 28 Jahren besann sie sich dann auf das, was sie bis heute am liebsten macht: das Erfinden von Geschichten. Ihr erster Roman entstand aus Briefen an eine Freundin in der Pfalz, die sie an ihrem „merkwürdigen“ Liebes- und Arbeitsleben teilhaben lassen wollte. Da ihr Leben jedoch noch nicht genügend an Merkwürdigkeiten hergab, begann sie, eine ganze Menge dazu zu erfinden. Die Figuren verselbständigten sich immer mehr und erlebten plötzlich ihre ganz eigenen Geschichten. Mittlerweile hat sie für den Lübbe-Verlag erfolgreicht zahlreiche humorvolle Frauenbücher geschrieben. Ihr Buch „Männer und andere Katastrophen“ wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. 2005 gewann Kerstin Gier den Delia-Literaturpreis für Liebesromane deutschsprachiger Autorinnen für ihren Erwachsenen-Roman „Ein unmoralisches Sonderangebot“. Auch ihre Jugendbücher, die „Edelstein-Triologie“, halten sich hartnäckig auf den Bestsellerlisten. Die Autorin lebt heute mit Mann, Sohn und Katzen in einem kleinen Dorf im Bergischen Land.

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